Vom KUNSThof erreichen Sie zu Fuß in 10 Minuten den herrlichsten Biergarten Wiens. Es steht für gepflegtes Bier und resche Schweinestelzen!
Ein Besuch im Schweizerhaus ist Urlaub für die Sinne. Genießen Sie die Köstlichkeiten aus Küche und Keller unter schattenspendenden Baumriesen. Nehmen Sie sich Zeit und erfreuen Sie sich an der unverwechselbaren Atmosphäre des großen Gastgartens. Tauchen Sie ein in eine Oase der Gemütlichkeit und vergessen sie den Alltag für ein paar Stunden. Der Traditionsbetrieb legt seit jeher größten Wert auf höchste Qualität in allen Belangen. Gepflegte Gastlichkeit, aufmerksames Service und ein außergewöhnliches Ambiente sind Dinge die der Familie Kolarik am Herzen liegen. Die Zapfkultur der Schweizerhauses wird allseits geschätzt und macht das Original Budweiser Budvar zum echten Hochgenuss. Der Biergarten im "vergnüglichen Herzen" Wiens im Wiener Prater gelegen, ist ein fixer Treffpunkt für alle Schanigarten-Liebhaber. Viele Plätze im Gastgarten können außerdem bei Bedarf überdacht werden. Getreu dem Motto "fühlen Sie sich wie zu Hause" wurden die einzelnen Gartenstationen nach Wiener Gemeindebezirken benannt. So kann man einmal sein frisch gezapftes Budweiser Budvar beispielsweise in "Kaisermühlen" genießen, beim nächsten Besuch vielleicht in "Hietzing" ein paar Rohscheiben knabbern oder die Schatten spendende Qualität von "Hütteldorfs" Kastanienbäumen unter die Lupe nehmen. Die Chance auf einen beliebten Sitzplatz im Freien ist damit hoch.
Überlieferungen zufolge gab es das Schweizerhaus bereits vor 1766. Es trug damals den Namen "Zur Schweizer Hütte". Zu dieser Zeit war der Prater dem "gemeinen Volk" noch nicht zugänglich. Seinen Namen erhielt es nach den Schweizer Jagdtreibern, die dort die kaiserlichen Herrschaften bewirteten. Um 1800 stand an gleicher Stelle das Gasthaus "Zur Tabakspfeife", so benannt, weil es damals als Treffpunkt der Raucher galt, denn Tabakrauchen war zu dieser Zeit in der sogenannten guten Gesellschaft verboten. Während des Wiener Kongresses wurde das Gasthaus 1814 der Zeit gemäß "Zum russischen Kaiser" umbenannt. 1868 wurde es als "Schweizer Meierei" eröffnet, um später seinen endgültigen Namen zu erhalten, der allen Wienern und Touristen, die Wien besuchen, ein Begriff ist. Synonym für gepflegtes Bier und resche Stelzen. Von 1907 bis 1920 führte Jan Gabriel die Gaststätte. Im "Wiener Extrablatt" hieß es in einem Eröffnungsbericht: "Das bürgerliche Pilsner, das Gabriel seinen Gästen vorsetzt, ist eine Wiener Specialität geworden"
Der Prater wurde schon 1403 als "Pratter" urkundlich erwähnt. Wegen der langgestreckten Form soll er seinen Namen erhalten haben "brataere" - Bratenspieß. Der Name Prater wird aber auch auf das lateinische Wort: pratum, auf deutsch: Wiese zurückgeführt. Prata legionis, die Wiesen der Legion, nannten die Römer die Wiesen um das befestigte Lager, und solches war ja auch das alte Vindobona. Der Prater war seit seiner Eröffnung für die Wiener Bevölkerung durch Josef II 1766 stets beliebtes Ausflugsziel und Naherholungsgebiet. Bald nach der Öffnung entstand der Wurstelprater mit seinen vielen Belustigungen. 1786 entstanden dort die ersten drei Kaffeehäuser. Aber erst 1838 gab es im Wurstelprater das erste Eisenbahnringelspiel, später das Dampfwagen-Karussell, dann gab es ein Ringelspiel mit lebenden Pferden, einen Schießstand, eine Radfahrschule. Eine Sensation für das Publikum waren später ein ausgestopfter Walfisch Reptilien und Krokodile.
Die Öffnungszeiten
Mo-Fr von 11:00 bis 23:00 Uhr - Sa, So und Feiertags ab 10:00 Uhr
Saison: 15. März bis zum 31. Oktober, Telefon: +43 (1) 7280152 13
Reservierungen: online/telefonisch, Bankomat: beim Eingang, Kreditkarten: nicht möglich
Quelle: www.schweizerhaus.at
Wien: 18°C - 64°F ![]()