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Large Zimmer #309 - hotel KUNSThof - Wien
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Zimmerausstattung

  • ca. 30 m² groß, 1 Doppelbett (180 x 200 cm)
  • Schreibtisch, Telefon
  • Flat-TV mit  Kabelfernsehen
  • großes Bad mit Dusche, WC und Haarfön
  • Parkettboden
  • Nichtraucherzimmer
  • W-LAN gratis

Large Zimmer #309

Künstler: Daniel Maria Thurau, Markus Reiter

Daniel Maria Thurau

1973
Geboren in Köthen, Anhalt, Deutschland.

2003
Preisträger des anhaltischen Kunststipendiums 2003 Köthen/Anhalt.

2004
Preisträger Publikumspreis Große Kunstausstellung Halle/ Saale.

2005
Artist –in- Residence- Stipendium Backfabrik Berlin.

2008/2009
Masterstudium am Norwich University College of the Arts, Norwich, England.

Lebt und arbeitet in Berlin.

Ausstellungen u. a. in Halle a. d. Saale, Berlin, Dresden, Mannheim, Chemnitz, Hamburg, Leipzig, Heidelberg, Göttingen, Frankfurt, Karlsruhe, Wien, Trient, Norwich.

Daniel Thuraus Bilder sind immer Reisebilder. Das gilt auch für seine Porträts oder Bilder, die ohne jede Beweglichkeit sind, wie die Ansichten Magdeburgs oder der Blick auf Berlin. Sicher hat er auch "klassische" Reisebilder gemalt, etwa aus Griechenland oder Kambodscha. Aber auch diese Bilder von Reisen sind mehr als die Dokumentationen. Denn die eigentliche Reise des Betrachters geht in die Bilder hinein und von ihnen heraus; es ist die schönste Art des Reisens, zu dem diese Bilder einladen, die Reise mit den Augen durch den Kopf in das eigene Gefühl oder Herz, wie man sagte, bevor es ein schlichter blutpumpender Muskel wurde.
Es gibt da zunächst eine Reise in die Erinnerung des Sehens. Auf den Bildern gibt es dann und wann Verweise in die Geschichte der Malerei. Man muss auf die Kleinigkeiten achten; alsdann entdeckt man eine Katze wie bei der Verkündigung des Barocci oder eine Vase wie auf den Stillleben von Cézanne; oder ist es doch eher Matisse? Und kann man bei den Gesichtern der jungen Frauen nicht ganz in der Ferne die Welt und das Licht eines Thomas Gainsborough wahrnehmen? Es ist ein freundliches Erkennen, das einen in den Bildern heimisch werden lässt.
Und dann beginnt die Reise in die Bilder.

Markus Reiter

1971
Geboren in Wien.

1990
Matura - Humanistisches Gymnasium.

1992
Sommerakademie bei Prof. Holleman.

1993 - 1997
Studium der Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Prachensky.

1995 - 1997
Freier Mitarbeiter am "Haus der Künstler" in Maria Gugging.

1997
Diplom mit Auszeichnung; Silberner Fügerpreis; Würdigungspreis des BM f. W. u. V.

Lebt und arbeitet in Klosterneuburg (NÖ) und Wien.

Ausstellungen u. a.in Wien, Tulln, Feldkirch, Düsseldorf, Frankfurt, Paris, Bratislava.

Markus Reiters großformatige Bilder sind mit bewegter Geste und breitem Pinselstrich gemalt, doch ein Teil der Leinwand und der Zeichnung bleibt entweder unberührt oder ist weiß, beige oder grau lasierend von den opaken roten, ockerfarben oder seltener auch grünblauen Flächen abgesetzt. Diese dünne Membran oder minimale Definition durch Bleistiftstriche gibt die Figur an. Der Umraum - meist das Interieur - umfängt diese Leerstellen oder Schattenwesen, bei denen die Kleidung präsenter ist als ihr Fleisch. Sofort fühlt sich der Betrachter/die Betrachterin an die Schattenwesen der antiken Mythologie oder jene Protagonisten aus Jean Paul Sartres existenzialistischer Definitio des Jenseits in "Das Spiel ist aus" erinnert.

Die Abwesenheit dieser Figuren hebt sie, vom Künstler in Serie als "Kein Porträt" oder oft als "rotfigurig" oder "schwarzfigurig" benannt, besonders hervor, dazu schreibt er in die Bilder mit altgriechischen Buchstaben unmissverständlich "Erkenne dich selbst" und gibt den Gemälden Titel wie "Memento mori", "Carpe diem", "Porta", "Hortus conclusus", "Exit" oder auch "Madonna", "Venus", ",Des Malers Muse" und "Gott gesucht". Diesen Themen, die ihn als gebildeten Maler (Pictor doctus im antiken Sinn) und humanistisch eingestellten Menschen ausweisen, sind nicht nur das Literarische und die Antikenrezeption sowie die Paraphrase auf Caravaggio und andere wichtige Maler eigen, sondern sie weisen auch auf eine starke Auseinandersetzung mit der Kunsttheorie hin.

Quelle:

Daniel Maria Thurau (Bio)
Daniel Maria Thurau (Text)

Markus Reiter (Bio)
Markus Reiter (Text)

Preise: € 84,- bis € 131,-
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